++ Jagd auf Rodewalder Wolf eingestellt ++

Über ein Jahr lang hat das Land vergeblich versucht den Leitwolf des Rodewalder Rudels zu töten. Der Rüde war zum Abschuss freigegeben worden, weil er zuvor immer wieder Nutztiere gerissen hatte. Doch jetzt ist die Jagd nach 14 Monaten eingestellt worden. Umweltminister Olaf Lies sagte, es sei trotz eines hohen Aufwandes nicht gelungen, den Rüden zu erlegen. Es habe sich gezeigt, dass das Bundesnaturschutzgesetz in seiner bisherigen Form untauglich war, Problemen mit bestimmten Wölfen zu begegnen. Der Umweltminister begründete die Entscheidung für die Einstellung der Jagd auch damit, dass es in der Region seit Juli vergangenen Jahres keine Risse mehr gegeben habe. Sollte der Wolf jedoch wieder beginnen, geschützte Nutztiere zu reißen, würde dieser wieder zum Abschuss freigegeben. Die Kosten für die vergebliche Jagd, an der auch ein Fallensteller aus dem Ausland beteiligt war, gab das Ministerium mit rund 100.000 Euro an. Eine unnötige Verschwendung von Steuergeldern, kritisiert der Naturschutzbund Niedersachsen. Das Vorhaben habe von Anfang an kaum Aussicht auf Erfolg gehabt, so der Nabu.

Kategorie:

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.