++ Hebammen schlagen Alarm: Mehr Ausbildungsplätze gefordert ++

Wenn Kinder zur Welt kommen, sind sie unentbehrlich: Etwa 2300 Hebammen gibt es in Niedersachsen, doch gut ein Viertel davon geht in den kommenden Jahren in Rente. Der Hebammenverband schlägt deshalb Alarm. Die Vorsitzende Veronika Bujny sagte am Montag in Hannover, die Ausbildungszahlen müssten verdoppelt werden. Ende vergangenen Jahres wurden an Krankenhäusern in Niedersachsen rund 250 Hebammen ausgebildet.

Die Zahl der Geburtsstationen ist seit Jahren rückläufig, aktuell gibt es 73, um die Jahrtausendwende waren es noch weit über 100. Problematisch sind der niedrige Lohn und die hohen Versicherungsprämien, die Hebammen zahlen müssen. Um den Mangel zu bekämpfen, hat das Gesundheitsministerium einen Runden Tisch eingerichtet.

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