++ Handel: Straßensperrungen in der City "falsches Signal" ++

Hannovers City-Händler schäumen vor Wut. Grund sind die jüngsten Vorschläge der SPD für Straßensperrungen in der Innenstadt. Das sei das völlig falsche Signal, teilte das Aktionsbündnis Stadtverkehr am Freitag mit. Viele Unternehmen kämpften in der Corona-Krise ums Überleben. Dazu komme nun noch eine mögliche Verschlechterung der Erreichbarkeit durch Straßensperrungen und damit weiterer Kundenschwund. Laut dem Aktionsbündnis, in dem sich unter anderem Hannovers Händler, Gastwirte und Hoteliers zusammengeschlossen haben, kommen Kunden aus dem Umland zu einem erheblichen Teil mit dem Auto in die City.

Die SPD hatte die grüne Forderung nach einer autofreien Innenstadt in der vergangenen Woche wieder aufgegriffen und ein Verkehrskonzept vorgelegt. Demnach sollen mehrere City-Straßen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden, darunter etwa die Georg- und die Schmiedestraße, und mehr Parkplätze geschaffen werden. Der grüne Oberbürgermeister Belit Onay hatte zuvor bereits die Sperrung der Schmiedestraße ins Spiel gebracht. Die CDU fordert ein neues Stadtentwicklungskonzept.

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