++ Freibad-Prozess: Berufung gegen Urteil ++

Der Fall der getöteten Zweijährigen im Freibad Arnum könnte noch einmal vor dem Landgericht aufgerollt werden. Sowohl der verurteilte Geschäftsführer des Schwimmbades als auch die Staatsanwaltschaft Hannover wollen Berufung einlegen. Das sagte eine Behördensprecherin auf Nachfrage von Radio Hannover. Die Staatsanwaltschaft warte derzeit noch auf die schriftliche Urteilsbegründung, das Amtsgericht hat dafür fünf Wochen Zeit. Vor zwei Wochen hatte es den Geschäftsführer des Freibads Arnum wegen fahrlässiger Tötung zu sechs Monaten Haft auf Bewährung und der Zahlung von 10.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte acht Monate gefordert, die Verteidigung Freispruch. Die Richterin sah es als erwiesen an, dass der 49-Jährige nicht für die notwendige Sicherheit im Bad gesorgt hatte. Das zweijährige Mädchen war dort in einen Schacht gestürzt und gestorben. 

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