++ Fall "Chico": Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein ++

Vergangenes Jahr hatte der Staffordshire-Terrier-Mischling „Chico“ zwei Menschen in Hannover totgebissen – nun hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen zwei Mitarbeiter des Veterinäramts eingestellt. Der Verdacht der fahrlässigen Tötung habe sich nicht erhärtet, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Freitag gegenüber Radio Hannover.

„Chico“ hatte im April 2018 in Groß-Buchholz seinen 27 Jahre alten Halter und dessen 52-jährige Mutter totgebissen. Die beiden Mitarbeiter des Veterinäramts sollen bereits 2011 von der Gefährlichkeit des Hundes gewusst, aber nicht genügend unternommen haben, so der Vorwurf.

Ausschlaggebend für die Einstellung des Verfahrens war laut Klinge unter anderem, dass der Halter und seine Mutter sich bewusst für das Zusammenleben mit dem aggressiven Hund entschlossen hätten. Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt.

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