++ Dutzende Mieter nach Bränden in Ahlem und Linden obdachlos ++

Nach dem Band in einem Wohnkomplex in Ahlem ermittelt die Polizei nun gegen einen 30-Jährigen Mieter wegen Brandstiftung. Der Mann hat gegenüber der Polizei gestanden, das Feuer in seiner Wohnung selbst gelegt zu haben. Er wird jetzt von einem Psychologen untersucht. Sieben Bewohner und ein Feuerwehrmann sind durch den Brand teils schwer verletzt worden. Auch der mutmaßliche Brandstifter selbst kam ins Krankenhaus. 37 der insgesamt 110 Wohnungen in dem Komplex an der Wunstorfer Landstraße sind seit dem Feuer unbewohnbar. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf 750.000 Euro. Warum der 30-jährige Verdächtige seine eigene Wohnung im Dachgeschoss in den frühen Morgenstunden angezündet haben könnte, das sollen die laufenden Ermittlungen klären. Das Feuer war gegen halb acht Uhr morgens ausgebrochen. Die mehr als 100 Bewohner des Hauses mussten bei frostigen Temperaturen für die Evakuierung aus dem Bett geklingelt werden.

Auch nach einem Feuer in Linden-Süd wird wegen Brandstiftung ermittelt. Dort standen am Samstag in einem Hausflur zwei Kinderwagen und ein Dreirad in Flammen. Weil das Treppenhaus zu stark verraucht war, mussten ein paar der Bewohner per Drehleiter aus ihren Wohnungen gerettet werden. Alle Mieter des Mehrfamilienhauses blieben unverletzt. Wegen des völlig verrußten Treppenhauses ist das vierstöckige Gebäude aber momentan nicht bewohnbar. Alle Mieter kamen bei Freunden oder Bekannten unter. Wer das Feuer gelegt hat, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.

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