++ Conti kippt Prognose und schickt 30.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit ++

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Contintal hat seine knapp vier Wochen alte Jahresprognose schon wieder zurückgenommen. Grund dafür sind die Unsicherheit über die Dauer der Corona-Krise und die Beeinträchtigungen bei Produktion, Lieferketten und Nachfrage. Es sei derzeit auch nicht abzuschätzen, wann ein neuer Ausblick gegeben werden kann, so Cortinental. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, stehen vor allem im Kerngeschäft mit der Autotechnik sowie in der Reifensparte inzwischen weltweit mehr als 40 Prozent der Produktion still.  In Deutschland sei für die Hälfte der Beschäftigten - rund 30 000 Menschen - Kurzarbeit angemeldet. Das Ziel sei der Schutz der Mitarbeiter sowie der Erhalt von Arbeitsplätzen. Die Kurzarbeit-Regelung gelte an mehreren Standorten zunächst für mehrere Wochen, je nach Entwicklung der Marktlage seien bis zu zwölf Monate möglich. Continental will zusätzliche Kosten kappen und Investitionen verschieben.

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