++ Conti in der Krise: Vortandschef spricht von Kündigungen ++

Dass es bei Conti gerade nicht besonders gut läuft, ist schon länger bekannt. Nun spricht der Chef des hannoverschen Autozulieferers aber erstmals auch von Kündigungen. Vorstandschef Elmar Degenhart sagte am Rande der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt: Als letztes Mittel seien betriebsbedingte Kündigungen nicht auszuschließen. Die konjunkturelle Entwicklung sei kritisch, so Degenhart. Und Conti schlittere nicht in die Krise hinein, sondern befinde sich schon mittendrin. Dinge schonzureden, helfe nicht mehr. Man werde aber alles tun, um die Belegschaft zu schützen.

Zuletzt hieß es, bei Conti könnten bis zu 4.000 Stellen wegfallen. Weltweit beschäftigt der Konzern fast 250.000 Menschen. Rund 8.000 davon an den vier Standorten in Hannover.

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