++ Bund der Steuerzahler kritisiert Kosten für Neuanstrich des Hellebardiers ++

Die Verzögerungen und Kosten für den Neuanstrich des Hellebardiers am Maschsee beschäftigen nun auch den Bund der Steuerzahler. Eigentlich sollte das imposante Kunstwerk gegenüber des Sprengel Museums schon längst in frischem Rot erstrahlen, aber seit vier Monaten ist nichts passiert. Der Grund ist, dass sich die Kulturverwaltung in der ganzen Zeit noch nicht mit der zuständigen Stiftung, die den Neuanstrich genehmigen muss, einigen konnte. Schon im März hatte die Stadt ein Baugerüst für den Neuanstrich aufbauen lassen. Die Miete dafür soll bislang 14.000 Euro betragen haben. Außerdem hat die Stadt Montag damit begonnen, das Baugerüst unverrichteter Dinge wieder abbauen zu lassen, weil die Aufbauarbeiten für das Maschseefest bevorstehen. Das ganze Vorgehen und die hohen Kosten sorgen nun für Kopfschütteln beim Bund der Steuerzahler. Dieser hat sich mit einem Schreiben an Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf gewandt, und um eine Stellungnahme gebeten. Schließlich wünscht sich der Steuerzahlerbund einen sparsamen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Er will nun genau wissen, wie die Stadt mit der Planung für den Neuanstrich umgegangen ist und ob die Panne mit dem Baugerüst hätte vermieden werden können.

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