++ Brandsätze im Finanzamt Hannover-Süd: Angeklagter gesteht ++

Geständnis vor dem Landgericht: Ein Mann aus Wennigsen hat am Dienstag gestanden, mehrere Brandsätze im Finanzamt Hannover-Süd deponiert zu haben. Das berichten mehrere Medien gleichlautend. Grund für die Taten sei eine Steuernachforderung gewesen, die der selbstständige Spediteur nicht bezahlen konnte. Deshalb musste er Insolvenzantrag stellen.

Vor Gericht sagte der 66-Jährige laut den Berichten, das Finanzamt sei unerbittlich gewesen, habe ihm sein Haus und alles weggenommen. Er habe das Gebäude anzünden wollen, um die Akten zu zerstören und Zeit zu gewinnen, um das Geld zu verdienen.

Mitarbeiter und Polizisten hatten zwischen Dezember und Januar insgesamt drei Brandsätze im Finanzamt Hannover-Süd an der Göttinger Chaussee entdeckt. Das Gebäude musste drei Mal evakuiert werden. Keiner der Brandsätze explodierte, weil die Zünder nicht funktionierten. Die Polizei hatte den 66-Jährigen im März festgenommen.

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