++ Bahlsen-Erbin entschuldigt sich für Aussagen über Zwangsarbeiter ++

„Gar nicht so schlecht“, so hatte Keks-Erbin Verena Bahlsen, die damalige Situation der NS-Zwangsarbeiter im eigenen Unternehmen beschrieben. Mittlerweile hat sich die 26-Jährige für die Aussage entschuldigt. "Nichts liegt mir ferner, als den Nationalsozialismus und seine Folgen zu verharmlosen". Mit diesen Worten entschuldigt sich Erbin Verena Bahlsen in einem öffentlichen Statement. Ihre Äußerungen seien unbedacht und haben eine Debatte befeuert, die sie sehr bedauere. Zuvor waren Stimmen laut geworden, die eine öffentliche Positionierung des Unternehmens fordern. So heißt es vom kulturpolitische Sprecher der Grünen in Hannover Daniel Gardemin in einem Statement die Werksgeschichte müsse aufgearbeitet werden, damit Geschichtsvergessenheit nicht neues Unglück in unsere Gesellschaft trägt.

 

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