++ Aufatmen für Anlieger: Umstrittene Straßenausbaubeiträge gekippt ++

Wenn eine kaputte Straße in Hannover saniert wird, dann werden die Anwohner künftig nicht mehr zur Kasse gebeten: Der Finanzausschuss des Rates hat gestern mit großer Mehrheit beschlossen, die umstrittene und immer wieder heftig diskutierte Straßenausbaubeitragssatzung – Strabs – zu streichen. Zwar müssen noch weitere Gremien zustimmen, zuletzt der Rat, dort gilt grünes Licht für die Streichung aber als sicher. Stichtag für den Beschluss ist der 1. Januar 2019. Anlieger, deren Straßen bis dahin fertig Saniert wurden, können noch für die Arbeiten anteilig zur Kasse gebeten werden- sofern die Rechnung dafür rechtzeitig bei der Stadt gelandet ist. Das Tiefbauamt hat eine Verjährungsfrist von vier Jahren angesetztt, heißt bis Ende 2022 können noch Rechnungen kommen. Das betrifft etwa 60 Straßenerneuerungen, mit geschätzt 14 Millionen Euro Kosten, die noch auf Anlieger umgelegt werden.

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