++ Anderten: Blindgänger erfolgreich gesprengt ++

Die Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg, die Donnerstagabend in Anderten bei Bauarbeiten entdeckt worden war, konnte am Abend kontrolliert gesprengt werden. Bereits zweieinhalb Stunden nach Beginn der Räumung des Gebietes, konnten die 2200 betroffenen Anwohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Eine Entschärfung der amerikanischen Fünf-Zentner-Fliegerbombe war nicht möglich. Sie musste kontrolliert gesprengt werden, weil ein Stück des Blindgängers abgerissen war und der Zünder im noch verbliebenden Teil mit etwa 40 Kilo Sprengstoff steckte. Die Einsatzkräfte positionierten Wassersäcke mit insgesamt 24.000 Litern auf die Bombe, um die Wucht der Detonation einzudämmen. Trotzdem hinterließ die geplante Sprengung einen großen Krater von vier Metern Tiefe und zehn Metern Durchmesser. Der Abend verlief aber reibungslos. Mehr als 400 Kräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Polizei waren am Donnerstag bei der Evakuierung im Einsatz. Auch die Bahnstrecke zwischen Hannover und Berlin musste während der Bombensprengung gesperrt werden.

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