++ A7: 79-Jähriger fährt 30 Kilometer als Geisterfahrer ++

Dass in der Nacht zu Dienstag auf der A7 südlich von Hannover niemand zu Schaden kam, war vermutlich nichts anderes als ein Wunder. Ein offenbar seniler Mann ist rund 30 Kilometer lang als Geisterfahrer unterwegs gewesen. Nach Angaben der Polizei sei ein 79-Jähriger, ohne es zu merken, gegen 23:30 Uhr bei Hildesheim Drispenstedt  falsch draufgefahren, rund 20 Minuten lang fuhr er auf der für ihn rechten Spur hoch nach Hannover, also auf der Überholspur der Gegenfahrbahn. Die alarmierte Polizei verfolgte den Mann auf der Parallelfahrbahn, auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt, der Falschfahrer setzte seine Fahrt aber unbeirrt fort. Erst am Kreuz Hannover Ost konnte man ihn stoppen, indem die Autobahnpolizei einen Stau provozierte. Der Mann aus NRW konnte sich nicht erinnern, wie es zu der Geisterfahrt kommen konnte. Seine Führerschein wurde eingezogen, ein Verfahren wegen Straßengefährdung eingeleitet.

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