++ 83.000 Euro für nichts: Jagd auf Rodewalder Wolf kostet immer mehr ++

83.000 Euro hat die erfolglose Jagd auf den Rodewalder Wolf bislang verschlungen. Laut Landesregierung habe allein ein „Dienstleister“ rund 48.000 Euro in Rechnung gestellt. Details wollte die rot-schwarze Regierung laut dpa nicht nennen. Grünen-Landtagsabgeordneter und früherer Agrarminister Christian Meyer geht davon aus, dass es sich bei dem Dienstleister um einen Hersteller von Lebendfallen handelt. In den großen, kastenförmigen Fallen sollen Tiere des Rodewalder Rudels gefangen werden, damit ihnen DNA entnommen werden kann. Dazu kommen Personalkosten in Höhe von 32.000 Euro. Meyer kritisierte das als unverhältnismäßig. Die erfolglose Jagd habe deutlich mehr gekostet als die Entschädigung der betroffenen Landwirte. Der Wolf, der schon etliche Nutztiere gerissen hat, ist zum Abschuss freigegeben. Das Umweltministerium hatte die Genehmigung jüngst bis Ende August verlängert.

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