++ Corona-Soforthilfeprogramm der Stadt Hannover gestartet ++

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Das Corona-Soforthilfeprogramm der Stadt Hannover für lokale Unternehmen ist am Mittwoch gestartet. Ab sofort können Firmen die aufgrund der Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schieflage oder massive Liquiditätsengpässe geraten sind, Anträge auf eine finanzielle Unterstützung stellen. Und zwar online unter: corona-soforthilfe-hannover.de. Für die Bearbeitung der Anträge hat die Stadt Hannover eine eigene Task-Force eingerichtet. In der Corona-Krise müsse gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen schnell und unbürokratisch geholfen werden. Dafür habe die Stadt das Zehn-Millionen-Euro-Programm aufgelegt, sagte Oberbürgermeister Belit Onay. Das Sofortprogramm richtet sich an Selbstständige und Gewerbebetriebe mit bis zu 250 Mitarbeitern mit Sitz in Hannover. Abhängig von der Größe des Betriebes werden Förderungen von 3.000 bis 30.000 Euro als Einmalzuschuss gewährt. 

++ Auch LAVES macht künftig Corona-Tests ++

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Normalerweise kümmert sich das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) um Tierseuchen. Nun soll es küntig auch Proben auf das Coronavirus testen. Das haben Verbraucherschutzministerin Barbara Otte-Kinast und Gesundheitsministerin Carola Reimann am Mittwoch angekündigt. Das Land Niedersachsen will damit seine Kapazitäten für Corona-Tests deutlich ausweiten und die Testzentren bei der Arbeit entlasten. Die tiermedizinischen Labore vom LAVES könnten täglich zwischen 1000 und 1500 Proben durchführen, sagte Otte-Kinast in Hannover. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Mitarbeiter aus Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben unbürokratisch und zügig getestet werden können. Es könne damit verhindert werden, dass zum Beispiel Polizisten und Feuerwehrleute in Quarantäne müssen. In der kommenden Woche will das LAVES startklar sein.

++ Conti kippt Prognose und schickt 30.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit ++

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Der Autozulieferer und Reifenhersteller Contintal hat seine knapp vier Wochen alte Jahresprognose schon wieder zurückgenommen. Grund dafür sind die Unsicherheit über die Dauer der Corona-Krise und die Beeinträchtigungen bei Produktion, Lieferketten und Nachfrage. Es sei derzeit auch nicht abzuschätzen, wann ein neuer Ausblick gegeben werden kann, so Cortinental. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, stehen vor allem im Kerngeschäft mit der Autotechnik sowie in der Reifensparte inzwischen weltweit mehr als 40 Prozent der Produktion still.  In Deutschland sei für die Hälfte der Beschäftigten - rund 30 000 Menschen - Kurzarbeit angemeldet. Das Ziel sei der Schutz der Mitarbeiter sowie der Erhalt von Arbeitsplätzen. Die Kurzarbeit-Regelung gelte an mehreren Standorten zunächst für mehrere Wochen, je nach Entwicklung der Marktlage seien bis zu zwölf Monate möglich. Continental will zusätzliche Kosten kappen und Investitionen verschieben.

++ NGG pocht auch in Corona-Zeiten auf Arbeitsschutzregeln in Lebensmittelindustrie ++

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Kaum sind die Supermarkt-Regale mit Toilettenpapier oder Nudeln aufgefüllt, sind sie auch schon wieder leer. In der Lebensmittelbranche wird derzeit am Limit gearbeitet. Rund 5.500 Beschäftigte in der Region Hannover leisten einen entscheidenden Beitrag dafür, dass Essen und Trinken nicht knapp werden, so die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten. Die NGG warnte nun davor Gesetze bezüglich der Arbeitszeiten in der Lebensmittelindustrie auszuhebeln und macht sich Sorgen um eine Überlastung der Mitarbeiter. Überstunden und Extraschichten seien für die Beschäftigten seit Wochen an der Tagesordnung, sagte Lena Melcher von der NGG-Region Hannover. Dass täglich Nachschub in die Supermarktegale komme, sei ihr Verdienst. Zugleich übte die Gewerkschaft scharfe Kritik an den Supermarktketten: Sie forderten einerseits, dass in der Krise immer schneller produziert werden müsse, andererseits würden die Preise gedrückt. Das gehe auf Kosten der Beschäftigten, die ohnehin auf Volllast arbeiten, sagt Melcher. Sie warnte vor Eingriffen in das Arbeitszeitgesetz. Corona dürfe nicht dafür herhalten, die Höchstgrenzen auszuhebeln. Das Limit sei ganz klar 10 Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche. 

++ Keine Schutzmaskenpflicht für Hannover ++

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Eine Maskenpflicht ist in Hannover bisher kein Thema. Der Krisenstab der Landesregierung ist der Meinung: Wer jetzt propagiere, jeder solle mit Aemschutzmasken herumlaufen, gefährde dadurch das Gesundheitssystem. Das sagte Heiger Stolz in Hannover, Leiter des Krisenstabs. Die Ausrüstung müsse gezielt in den Gesundheitssektor fließen, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Außerdem wird befürchtet, dass durch das Tragen von Schutzmasken womöglich andere Vorgaben weniger ernst genommen werden. Zuletzt hatte Niedersachsen eine Teillieferung von 150.000 Masken erhalten – gemessen am Bedarf sind das weiterhin viel zu wenig. Bestellt sind derzeit mehr als das Zehnfache.

++ Coronakrise: 5.800 Anträge auf Kurzarbeit in der Region Hannover ++

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Wegen der wirtschaftlichen Einbrüche in der Corona-Krise haben bereits Zehntausende Unternehmen Kurzarbeit angezeigt. Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit spricht von derzeit mehr als 41.000 Anträgen in ganz Niedersachsen. Die Zahl entspricht in etwa einer Verzehnfachung gegenüber der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009/2010. Bei der Arbeitsagentur hier Hannover sind seit Mitte März insgesamt 5800 Anträge für Kurzarbeit von den Firmen eingegangen. Sonst seien es unter 20 Anträge im Monat gewesen. Um die Herausforderung zu bestehen, hat die Arbeitsagentur umorganisiert.  Alle verfügbaren Kräfte, die sonst im Kundenverkehr arbeiten, sind zur Verstärkung in die Bearbeitung von Kurzarbeitergeld und in die Hotlines beordert worden. Um den Ansturm bewältigen zu können, wird auch am Wochenende gearbeitet. heißt es.

++ Betrugsverdacht: Firma aus Langenhagen verkauft Corona-Testkits ++

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Ein Corona-Testkit zum Selbertesten für 249 Euro, und das, obwohl bei den Tests vielfach von Mangelware die Rede ist... Die Geschäfte einer dubiosen Firma aus Langenhagen hat jetzt die hannoversche Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. Laut Medienberichten vertreibt das Unternehmen unter diversen Webdomains angebliche Corona-Schnelltests. Unter der im Impressum angegebenen Adresse an der Berliner Allee in Langenhagen sei die Firma aber nicht anzutreffen gewesen. Hinter dem Geschäft soll ein Mann stecken, der bereits wegen Finanzbetrugs verurteilt sein soll, berichtet das Magazin VICE. Ermittelt wird jetzt unter anderem wegen Betruges.

++ 10 Mio. Euro: Stadt schnürt Hilfspaket für lokale Wirtschaft ++

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Die Stadt Hannover stellt Zuschüsse für die lokale Wirtschaft bereit. Wer von der Coronakrise besonders schwer getroffen ist, kann somit auf eine Entlastung hoffen. In einem schriftlichen Verfahren per E-Mail stimmte der Verwaltungsausschuss am Montag einem Hilfspaket in Höhe von 10 Millionen Euro zu, berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Die Onlineplattform, über die die Zuschüsse beantragt werden könne, könnte bereits zum 1. April an den Start gehen, hieß es. Das Geld soll in kleine Betriebe oder zu Selbstständigen fließen, die von der Krise massiv bedroht sind.

Auch Familien will die Stadt finanziell entgegengekommen: Für April werden in Hannover laut Beschluss keine Kitagebühren erhoben. Die Ausfälle belaufen sich hierbei auf rund 2 Millionen Euro.

++ Bleiben Schulen zu? Lehrer erstellen vorläufige Zeugnisse ++

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Werden die Schulen womöglich überhaupt nicht mehr öffnen dieses Schuljahr? Das Kultusministerium hier in Hannover will sich auf diese Möglichkeit jetzt vorbereiten und wies die Lehrer an, für alle Schüler vorläufige Zeugnisse zu schreiben. Bis 15. April müssen die Noten in allen Fächern stehen – ermittelt an den bisherigen Leistungen. Erst am vergangenen Freitag waren die Abschlussprüfungen in den Mai verschoben worden. Kultusminister Grant Hendrik Tonne sieht vor, dass kurz nach Ostern eine Entscheidung getroffen wird, ob die Schulen bis zu den Sommerferien tatsächlich geschlossen bleiben müssen.

++ Aufnahmestopp für Pflegeheime ++

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Nach mehreren Corona-Infektionen und Todesfällen in einem Wolfsburger Alten- und Pflegeheim hat das Land am Montag schärfere Maßnahmen für ganz Niedersachsen angeordnet. Gesundheitsministerin Carola Reimann verhängte einen Aufnahmestopp für neue Bewohner in Pflegeheimen.  Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus in den Einrichtungen so weit es geht aufgehalten werden. Ausnahmen gebe es nur, wenn eine 14-tägige Quarantäne für neue Bewohner gewährleistet sei, so die Gesundheitsministerin. Reimann appellierte zudem nochmals, auf Besuche älterer Angehöriger zu verzichten, um diese vor einer Infektion zu schützen. Es gebe viele Hinweise, dass die Besuchsverbote für Alters- und Pflegeheime nicht beachtet worden seien. Reiman ordnete außerdem an, dass 22 niedersächsische Reha-Einrichtungen umgehend Patienten aus Krankenhäusern übernehmen sollen. Dadurch würden Kapazitäten von rund 2.000 Klinik-Betten für Corona-Erkrankte frei. Bei den zu verlegenden Patienten handele es sich um leichtere stationäre Fälle.

++ Corona-Soforthilfe vom Land: 2,6 Mio. Euro bewilligt ++

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Mehr als zweieinhalb Millionen Euro hat die Investitions-und Förderbank (NBank) bereits bewilligt, um Soforthilfen für niedersächsische Unternehmen zu leisten. Das Geld sei zur Auszahlung angewiesen und soll an 500 kleinere Firmen fließen, teilte die Bank am Sonntag in Hannover mit. Die Nachfrage ist angesichts der Coronakrise außerordentlich hoch: Bis Samstagabend waren bei der NBank etwa 22.000 Anträge eingegangen. Zeitweise war vergangene Woche die Webseite der Bank wegen Überlastung zusammengebrochen. Die Gelder kommen im Rahmen des Programms „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ in die Wirtschaft. Betriebe mit bis zu 49 Beschäftigten können Förderung beantragen. Die Zuschüsse liegen zwischen 3.000 und 20.000 Euro.

++ Wegen Corona untersagt: Polizei beendet Gottesdienst in Groß-Buchholz ++

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Trotz Kontaktverbot hat die Polnische Katholische Mission am Sonntag einen Gottesdienst abgehalten. Bis zu 50 Gläubige kamen laut Medienberichten in Groß-Buchholz zusammen. Die Polizei ließ den Gottesdienst daraufhin auflösen. Die Betroffenen akzeptierten die Entscheidung, zeigten sich aber eher uneinsichtig. Sie hielten die Maßnahme der Polizei für überzogen. Der Pfarrer habe dazu aufgerufen, Abstand zu halten und nicht miteinander zu sprechen, sagten die Gläubigen. Laut Polizei muss sich die Glaubensgemeinde auf eine Anzeige gefasst machen. Wegen der Corona-Situation sind derzeit auch Gottesdienste untersagt.

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