++ Krankschreibung per Anruf: Bundesausschuss gibt doch wieder grünes Licht für Ausnahmeregel++

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Wer eine Atemwegserkrankung hat und eine Krankschreibung braucht, darf nun doch zuhause bleiben. Eine telefonische Krankschreibung ist wieder möglich. Nach massiver Kritik hat der Gemeinsame Bundesausschuss der Gesundheitsminister*innen seinen Beschluss von vergangenen Freitag wieder zurückgenommen. Er sah eigentlich vor, dass Patient*innen für eine Krankschreibung  wieder in einer Arztpraxis vorstellig werden müssen. Für Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann eine klare Fehlentscheidung. Auch sie hatte den Bundesausschuss aufgefordert die telefonische Ausnahmeregelung im Sinne des Covid -19-Schutzes bis auf weiteres zu verlängern. Wenn Menschen mit Atemwegserkrankungen wieder die Praxen aufsuchen müssen, erhöhe dies das Risiko einer Ansteckung, so die Ministerin. Und zwar für alle Beteiligten.

++ ÖPNV: Üstra fährt noch außerplanmäßig / S-Bahn stockt auf ++

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Nachdem seit diesem Montag viele Geschäfte wieder geöffnet sind, kehrt in Hannover ein Stück Normalität zurück. Auch im öffentlichen Nahverkehr sollen die Kapazitäten allmählich wieder angehoben werden. Die Westfalenbahn fährt laut Mitteilung des GVH ab Montag (20. April) wieder regulär. Bei der S-Bahn werden zunächst längere Züge eingesetzt – der reguläre Fahrplan kann noch nicht eingehalten werden, auch aus Personalmangel, erklärte die Region Hannover. Bei Üstra und Regiobus ändert sich vorerst noch nichts: Beide Verkehrsunternehmen fahren wie gehabt nach Sonderfahrplan. Das könnte sich ändern, wenn in genau einer Woche der Schulunterricht wieder losgeht. Details wurden noch nicht bekanntgegeben.

++ Hannovers Innenstadt lebt wieder: Viele Geschäfte dürfen öffnen ++

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Viele Geschäfte in der Region Hannover dürfen seit diesem Montag wieder öffnen. Darunter KfZ- und Fahrradhändler, Bekleidungsgeschäfte, Buchhändler und auch ganze Einkaufszentren wie die Ernst-August-Galerie oder das A2 Center in Altwarmbüchen, zumindest unter Auflagen. Möbelhäuser kündigten an, nur einen Teil der Verkaufsfläche zu öffnen, um unter der gesetzten maximalen Verkaufsfläche von 800 m² zu bleiben. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann betonte: Die Gesundheit stehe an erster Stelle. Es gelten weiterhin die Abstands- und Hygienebestimmungen. Kunden müssen also mit kontrollierten Einlässen, Abstandsmarkierungen und Schutzscheiben an den Kassen rechnen. Die Maßnahmen können aber je nach Geschäft unterschiedlich aussehen: Konkrete Vorgaben aus der Politik gab es für die Händler nicht.

++ Auch Geschäfte in Malls dürfen wieder öffnen ++

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Ab Montag dürfen die ersten Geschäfte wieder öffnen. Und zwar bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern und unter Auflagen der Abstands- und Hygieneregeln. Wie der Krisenstab der Landesregierung am Freitag bekannt gegeben hat, dürfen in Niedersachsen auch die kleinen Geschäfte in Shopping-Centern wieder öffnen. Bislang waren sich die Minister darüber noch uneinig gewesen. Von der neuen Regelung profitieren dann unter anderen auch die Ernst-August-Galerie am Hauptbahnhof, das A2-Center in Altwarmbüchen oder das Leine-Center in Laatzen. Die Läden in diesen Shopping-Malls dürfen ab Montag nun also auch wieder öffnen, wenn sie eine Verkaufsfläche kleiner als 800 Quadratmeter vorweisen können. Unabhängig von der Größe dürfen ab Montag auch der Kraftfahrzeug- und Fahrradhandel sowie Buchhandlungen wieder öffnen. In der neuen Corona-Verordnung des Landes ist auch geregelt, dass Großveranstaltungen bis Ende August verboten sind. Und zwar alle Veranstaltungen, Zusammenkünfte und Ansammlungen mit mehr als 1000 Menschen.

++ Changde spendet 50.000 Masken an Hannover ++

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Hannovers chinesische Partnerstadt Changde zeigt Solidarität und hat 50.000 Schutzmasken an die Landeshauptstadt und das Deutsche Rote Kreuz gespendet. Die Mund-Nasen-Schutzmasken sind am Freitag in Hannover eingetroffen. Die Stadt wird die Masken unter anderem bei ihrem Rettungsdienst und der Feuerwehr einsetzen sowie in Bereichen der Stadtverwaltung verteilen, die mit hilfsbedürftigen Menschen arbeiten, wie zum Beispiel den städtischen Senioren- und Pflegeheimen. Hannover und Changde pflegen seit zehn Jahren gute Beziehungen. Die chinesische sechs-Millionen-Metropole hat sogar eine eigene Hannover Straße.

++ Schulunterricht startet gestaffelt und in kleineren Klassengrößen ++

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Ab dem 27. April läuft die Schule in Niedersachsen wieder an – schrittweise und eingeschränkt.  Zuerst starten nur die Abschlussklassen dann folgen nach und nach die jüngeren Schüler. Eine Rückkehr zur Normalität wird es aber nicht sein. Der Unterricht wird anders stattfinden als vor Corona. Das hat Kultusminister Grandt Hendrik Tonne jetzt deutlich gemacht. In allen Schulen gelten weitreichende Schutzmaßnahmen, vor allem bei Hygiene und Abstand. So sollen zum Beispiel nicht alle Schüler zeitgleich in die große Pause gehen. Und es wird nicht in voller Klassenstärke unterrichtet. Eine Hälfte der Klasse bleibt zu Hause und bekommt Aufgaben, die andere geht zur Schule. Regelmäßig wird gewechselt.  Die Aufteilung in Gruppen soll den nötigen Abstand zwischen den Schülern schaffen. Ab sofort werden die Schulen laut Kultusministerium umfassend darüber informiert, wie der Schulbetrieb unter Corona-Bedingungen laufen soll.

++ Trostloser Sommer in Hannover: Volksfeste, Konzerte und Events finden nicht statt ++

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Bittere Gewissheit gibt es jetzt für den Sommer in Hannover: Wie am Mittwoch beschlossen wurde, bleiben Großveranstaltungen bis 31. August untersagt. Damit fällt der Pandemie auch das beliebte Maschseefest zum Opfer. Das Fest gehört mit bis zu 2,5 Millionen Besuchern jährlich zu den wichtigsten Events der Stadt. Besonders schmerzhaft sei die Absage für die Gastronomen, sagte Hans Christian Nolte von Hannover Tourismus. Auch das Schützenfest und etliche Open Air-Konzerte (Paul McCartney, AnnenMayKantereit, Volbeat) werden abgesagt. Auch der Feuerwerkswettbewerb wurde auf nächstes Jahr verschoben.

++ Schrittweise zurück: Geschäfte bis 800 m² dürfen ab Montag wieder öffnen ++

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In kleinen Schritten zurück in die Normalität: Kanzlerin Angela Merkel hat sich mit den Ministerpräsidenten gestern auf erste Lockerungen nach dem Shutdown verständigt. Der Schulbetrieb hier bei uns in Hannover soll ab dem 27. April wieder starten, zunächst nur für Abschlussklassen. Eine Woche später, am 4. Mai, sollen weitere Klassenstufen folgen, das erklärte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil am Mittwochabend in Hannover. Auch in der Wirtschaft soll es nach und nach wieder losgehen: Friseure nehmen auch ab 4. Mai unter Auflagen ihren Betrieb auf. Geschäfte dürfen unterdessen ab kommenden Montag wieder öffnen, wenn sie maximal 800 Quadratmeter groß sind. Diese Regelung stößt unter Hannovers Händlern auf gemischte Gefühle: Das Signal bewerteten viele laut Medienberichten positiv. Insbesondere Händler mit größerer Verkaufsfläche, wie etwa Möbelhäuser, kritisierten die Regelung aber scharf.

++ Ärztekammer Niedersachsen empfiehlt Arztbesuche in dringenden Fällen ++

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Trotz der Corona-Ausbreitung empfiehlt die Ärztekammer Niedersachsen weiterhin in wichtigen Fällen zum Arzt zu gehen. Sollten bei Ihnen Vorsorge oder Impftermine anstehen scheuen sie nicht den Weg zum Arzt so die ÄKN. Das schließt besonders Menschen ein die zum Beispiel an Bluthochdruck oder Diabetes leiden. Demnach müssten Ärzte sowieso Vorkehrungen treffen um Corona-Ansteckungen in der eigenen Praxis zu verhindern. Außerdem sei es nur mit frühzeitiger Diagnose und Therapie möglich Risiken  noch vor dem Ausbruch einer Krankheit abzuwenden.  Die Kammer beschränkt die Empfehlung nicht nur auf Allgemeinmediziner.

++ MHH-Forscher testen Impfstoff gegen Corona ++

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Hoffnung im Kampf gegen Corona: Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule testen derzeit einen Impfstoff, der die Abwehrkräfte des Körpers gegen das Virus stärken soll. Der Leiter der Studie, Professor Christoph Schindler sagte der HAZ, es gebe Grund für Optimismus. Man könne theoretisch bereits in zwei bis drei Monaten erste Aussagen über die Wirksamkeit treffen.

Bei dem Impfstoff werden dem Körper offenbar kleinste Mengen an genetisch veränderten Tuberkuloseviren zugeführt, das soll das Immunsystem aktivieren und Abwehrkräfte aufbauen. Die Forscher hoffen, dass schwere Corona-Verläufe so verhindert werden können. Ende April soll der Impfstoff an bundesweit 1000 Menschen getestet werden, 300 an der MHH.

++ 7100 Corona-Fälle landesweit, jeder fünfte in Hannover ++

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Mehr als 7100 Menschen in Niedersachsen haben sich mit Corona angesteckt. Das ist Plus von rund 260 gegenüber gestern, wie die Leiterin des Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Donnerstag in Hannover mitteilte. 157 Menschen sind inzwischen an Corona gestorben. Zwar zeigten die Verhaltensregeln schon Wirkung, so Schröder, das reiche aber noch nicht.

Hier bei uns in der Region Hannover ist die Zahl der Infizierten auf 1389 gestiegen, das ist ein Plus von 79 gegenüber gestern. 23 Menschen sind an Corona gestorben.

++ Bußgelder beschlossen: Zu wenig Abstand - 150 Euro ++

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Wer den Mindestabstand von anderthalb Metern zu einem Mitmenschen nicht einhält und dabei erwischt wird, muss möglicherweise 150 Euro bezahlen. Wer mit zwei oder mehr Personen unterwegs ist, für den werden 200 bis 400 Euro fällig – pro Nase wohlgemerkt. Das geht aus dem Bußgeldkatalog hervor, den der Corona-Krisenstab des Landes am Mittwoch beschlossen hat.

Der Katalog sei jedoch lediglich als Orientierungshilfe für die Behörden in den Städten und Gemeinden gedacht, sagte der Leiter des Krisenstabs, Heiger Scholz, heute in Hannover. Der Mindestabstand von anderthalb Metern müsse demnach auch in Bussen und Bahnen gewahrt werden. Aber wo das nicht gehe, da gehe es eben nicht, so Scholz weiter. Der gesamte Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Verhaltensregeln findet sich auf der Homepage des niedersächsischen Sozialministeriums.

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