++ Keine Maskenpflicht an Schulen ++

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Am Montag geht die Schule wieder los, zumindest für die Abschlussklassen. Eine Pflicht zum Tragen von Atemmasken, wie sie in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln vorgesehen ist, soll es an den Schulen aber nicht geben. Das geht aus dem Hygieneplan des Kultusministeriums hervor.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne sprach am Donnerstag von einer „Grundlage für das Durchführen von Prüfungen und Unterricht unter Corona-Bedingungen“. Im Unterricht sei das Tragen von Masken demnach nicht nötig, weil der Sicherheitsabstand gewährleistet sei. Bis zu 16 Schüler sollen gleichzeitig in einen Klassenraum dürfen. Schüler und Lehrer, die einen Mund-Nase-Schutz tragen wollten, müssten diesen selbst mitbringen und bekämen keinen gestellt.

Ab Montag gilt Maskenpflicht beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen, zur Not soll aber auch ein Schal oder Tuch ausreichen.

++ "Gewaltige Belastungen": Stadt stockt Kredite wegen Corona auf ++

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Die Kosten wegen der Corona-Krise klettern in ungeahnte Höhen: Auf 800 Millionen Euro hat die Stadt Hannover ihren Kreditrahmen aufgestockt, das hat der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen. Zuvor war rund die Hälfte vorgesehen gewesen.

Die Krise stelle den städtischen Haushalt vor massive Herausforderungen, sagte Stadtkämmerer Axel von der Ohe, die Belastungen würden Zitat „gewaltig“. Derzeit muss die Verwaltung notleidende Unternehmen und Selbständige stützten, sozial Schwachen beispringen und kostspielige Schutzkleidung etwa für Einsatzkräfte anschaffen. Gleichzeitig brechen die Einnahmen etwa durch Gewerbesteuern weg.

Oberbürgermeister Belit Onay forderte von Bund und Ländern einen Schutzschirm für die Kommunen. Man werde die Lasten der Corona-Krise dauerhaft nicht alleine tragen können.

++ "Studierende in höchster Not": ASTA fordert finanzielle Unterstützung ++

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"Die Studierenden in Niedersachsen sind in höchster Not": diese Situation hat der allgemeine Studierendenausschuss der Hochschule Hannover in einem offenen Brief an die Landtagsabgeordneten geschildert. Offenbar haben viele Studierende schon jetzt ihren Mini- oder Nebenjob verloren und sollten sie keine andere Finanzielle Grundlage für ihr Studium haben, droht sogar der Abbruch. Besonders Vollzeitstudierende leiden demnach unter den Wirtschaftlichen Einbußen, da sie nicht Kurzarbeitberechtigt sind. Der ASTA fordert aber nicht nur in der aktuellen Situation finanzielle Unterstützung für die Studierenden. Der Ausschuss plädiert bei den Landtagsabgeordneten für finanzielle Hilfen mindestens bis Oktober, gegebenenfalls sogar bis ins kommende Wintersemester.

++ Maskenpflicht? Tuch oder Schal reicht ++

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Wer bis Montag keine Maske besorgen oder selber nähen kann, der braucht sich seine Sorgen machen. Es reiche, sich beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen ein Tuch oder einen Schal über Mund und Nase zu ziehen. Das hat Gesundheitsministerin Carola Reimann am Mittwoch im Landtag hier in Hannover gesagt.

Die Landesregierung hat die Einführung einer Maskenpflicht ab kommender Woche beschlossen. Unklar ist bislang noch, welche Regelungen beispielsweise für den Schulverkehr gelten  oder ob Bußgelder verhängt werden sollen. Ministerpräsident Stephan Weil war durch das Vorpreschen mehrerer Länder und Städte, darunter Braunschweig und Wolfsburg, unter Zugzwang geraten. Weil sagte heute, man konzentriere sich bei der Maskenpflicht auf die Bereiche Einkauf und öffentlicher Nahverkehr, weil das besonders massenwirksam sei.

++ Zahl der Corona-Neuinfektionen "erfreulich niedrig" ++

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In der Region haben sich Stand heute rund 1750 Menschen mit Corona infiziert, in ganz Niedersachsen sind es rund 9400. Das waren 162 mehr als gestern.

Gesundheitsministerin Carola Reimann bezeichnete die Zahl der Neuinfektionen am Mittwoch als erfreulich niedrig. Allerdings sei die man noch nicht über den Berg, die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus sei weiterhin hoch. Rund zwei Drittel aller Infizierten sind inzwischen wieder gesund.

++ Maskenpflicht jetzt auch in Niedersachsen ++

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 Die Maskenpflicht kommt nun auch in Niedersachsen: Ab Montag soll die neue Verordnung für den öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften gelten, darauf hat sich nach die Landesregierung nach Angaben von Heiger Scholz (Leiter des Corona-Krisenstabs geeinigt). Noch heute soll offenbar eine entsprechende Verordnung vorbereitet werden. Die Frage nach einem einheitlichem Vorgehen in der Maskenpflicht wurde bereits öffentlich diskutiert. Ministerpräsident Stephan Weil störte sich offenbar an Individuellen Regelungen. Die Städte Wolfsburg, Osnabrück und Braunschweig hatten zum Beispiel schon zuvor eine Maskenpflicht eingeführt und auch Bundesländer wie Berlin oder Bayern preschten mit individuellen Regelungen vor.

++ Weltweite Klimastreiks: Fridays for future protestieren diesmal anders ++

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Der hannoversche Ableger von Fridays for future disponiert für seine Klimaproteste um. Da Menschenmassen derzeit nicht auf der Straße zusammenkommen dürfen, rufen die Aktivisten für Freitag zu alternativen Protestformen auf. Vor dem Trammplatz können Menschen vormittags Plakate ablegen. Die Aktion soll live bei Youtube gestreamt werden. Außerdem soll es laut der hannoverschen Demonstranten Banner an Fenstern, Botschaften auf Gehwegen und Flyer geben. Am Freitag demonstriert die Fridays for future-Bewegung weltweit für mehr Klimagerechtigkeit. Viele Protestaktionen finden online statt.

++ Wegen Corona: Schulleiterverband fordert Abi-Absagen ++

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In Hannover wird weiterhin über das anstehende Abitur diskutiert. Der niedersächsische Verband der Schulleiter forderte nun, schulische Abschlussprüfungen doch noch abzusagen. Stattdessen müssten sie sowohl im Abitur als auch in Real-, Haupt- und Oberschulen freiwillig stattfinden, berichtet der NDR. Die Prüfungen durchzuziehen berge Gesundheitsrisiken mit unabsehbaren Folgen, hieß es von dem Verband in Hannover. Denkbar sei, dass Schüler sich auch nach einem Gesundheitscheck noch anstecken könnten. Unklar sei, ob dann alle Mitschüler in Quarantäne müssten. Auch Corona-Symptome während der Prüfungen seien laut dem Verband möglich. Die Schulleiter bezweifeln außerdem angesichts der aktuellen Lage faire Bedingungen. Das Kultusministerium hält bislang daran fest, die Abschlussprüfungen durchzudrücken.

++ #abstandsbruder: Enercitys "warme Brüder" halten jetzt Abstand ++

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Auch die drei warmen Brüder in Linden halten jetzt Abstand. Enercity lässt sein Heizkraftwerk mal wieder neu erstrahlen. Diesmal, um nach eigenen Angaben ein Zeichen für Social Distancing zu setzen. Dafür wurde der mittlere der drei Türme symbolisch abgedunkelt. Darauf zu lesen ist der Schriftzug "#abstandsbruder". Montagabend um 21 Uhr war die Illumination erstmals zu sehen, in denen die beiden äußeren warmen Brüder also Abstand zueinander hielten. Geplant ist die Leuchtaktion bei Enercity täglich bis zum 30. April.

++ Keine Maskenpflicht: Region Hannover richtet sich nach Land ++

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Das Tragen von Schutzmasken wird empfohlen, eine mögliche Pflicht lehnt die Region Hannover aber weiterhin ab. Man orientiere sich weiterhin an den Vorgaben des Landes, sagte eine Regionssprecherin. Ministerpräsident Stephan Weil hatte zuletzt nicht mehr ausgeschlossen, dass eine landesweite Maskenpflicht an bestimmten öffentlichen Räumen kommen könnte. Die Stadt Wolfsburg war zuletzt von sich aus vorgeprescht: Dort müssen seit gestern Schutzmasken in Geschäften, Arztpraxen und Bussen getragen werden. Auch Braunschweig zog nun nach und verordnete eine Maskenpflicht ab kommenden Samstag.

++ Starke Nachfrage: Weitere Wertstoffhöfe öffnen in der Region Hannover ++

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 Nachdem die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) bereits die ersten Wertstoffhöfe wieder geöffnet hat, sollen ab Mittwoch drei weitere folgen: Und zwar die Wertstoffhöfe im Sahlkamp, in Ledeburg und in Neustadt. Zunächst werden allerdings nur Sperrabfälle und pflanzliche Gartenabfälle angenommen – bis nächste Woche Dienstag. Dann werden die 13 geöffneten Wertstoffhöfe wieder alle Arten von Abfällen und Wertstoffen entgegennehmen. Im Mai soll auch wieder die Sperrmüllabfuhr aufgenommen werden. Aha will ab nächster Woche Termine vergeben, die erste Abfuhr wird für Mitte Mai geplant.

++ Finanzielle Anerkennung für Pflegekräfte: Pflegekammer nimmt Land in die Verantwortung ++

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Applaus sei schön, Merci eine nette Geste, aber die Miete könne davon niemand zahlen, heißt es in einem Statement der Pflegekammer Niedersachsen. Sie fordert eine finanzielle Anerkennung in Zeiten der Corona-Krise. Solange die Pandemie das Gesundheitswesen in Atem hält, müsse es neben einer einmaligen Bonuszahlung von 1.500 Euro auch eine monatliche Gefahrenzulage für Pflegende geben, heißt es in der Mitteilung. Die Pflegekammer nimmt dabei das Land Niedersachsen in die Pflicht – die Verantwortung dürfe nicht auf die Arbeitgeber abgeschoben werden. Zwei Bundesländer haben einen Pflegebonus bereits auf den Weg gebracht: In Schleswig-Holstein bekommen Pflegekräfte einmalig 1.500 Euro. In Bayern sind es 500 Euro bei mehr als 25 Arbeitsstunden pro Woche. Wer weniger arbeitet, erhält 300 Euro.

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