++ Social-Distancing-Test: Behörden zufrieden ++

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Deutschlandweit haben die Behörden den Samstag als eine Art "Testlauf" für mögliche Ausgangssperren oder Kontaktverbote betrachtet. Dabei zeigten sich Polizei und Stadt Hannover zufrieden mit dem Sozialverhalten der Bürger. Viele Menschen sind als Maßnahme gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu hause geblieben oder haben an der frischen Luft den nötigen Sicherheitsabstand eingehalten. Auch Kanzlerin Angela Merkel dankte den Menschen die sich rücksichtsvoll verhalten haben. Bund und Länder entschieden sich aber trotzdem für ein einheitliches "Kontaktverbot".

++ Erste Corona-Todesfälle in der Region Hannover ++

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Wie das Gesundheitsamt der Region mitteilte sind am Freitag zwei Menschen an den Folgen einer Infektion mit Covid-19 gestorben. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 70 und 84 Jahren. Beide verstarben in Kliniken der Region Hannover.

„Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen und den Freunden der beiden Verstorbenen“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau. „Diese Todesfälle führen uns noch einmal deutlich vor Augen, dass Corona auch bei uns Leben beenden kann und dies auch weiter tun wird.“ Deswegen ruft der Regionspräsident erneut alle dazu auf sich an die verordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus zu halten, um sich weder selbst, noch andere zu gefährden.

++ Immer mehr Corona-Fälle: Restaurants müssen schließen ++

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In Niedersachsen haben sich inzwischen mehr als 1260 Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt – jeder vierte davon in der Region Hannover. Das ist ein deutliches Plus gegenüber Donnerstag, wie am Freitag aus aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorging. 

Um die Ausbreitung zu verlangsamen, sollen sämtliche Restaurants, Cafés und Imbisse spätestens ab morgen 18 Uhr schließen. Das kündigte Ministerpräsident Stephan Weil an. Außer-Haus-Verkauf solle weiter möglich sein, auch Lieferdienste sollten weiterarbeiten können. Mögliche spätere Ausgangssperren wollte der Ministerpräsident nicht ausschließen.

Der Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau, hat noch einmal an jüngere Menschen appelliert, Verantwortung zu übernehmen. Wer Corona erst einmal habe, könne auch Menschen anstecken, für die das Virus lebensbedrohlich werden könne. Auch ältere Menschen mahnte Jagau, nicht sorglos mit der Ansteckungsgefahr umzugehen.

++ Üstra und Regiobus streichen Nachtverkehr wegen Corona ++

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Üstra und Regiobus verzichten wegen Corona am Wochenende auf den Nachtverkehr. Damit reagiere man auf die ohnehin eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten, teilten beide Unternehmen mit. Bei den Stadtbahnen und Bussen der Üstra falle der Sternverkehr aus, die letzten Bahnen sollen zwischen Mitternacht und ein Uhr morgens fahren. Regiobus will die sogenannten Nachtliner und Ruftaxen zwischen 1 und 5 Uhr ausfallen lassen. Der Fahrdienst Moia soll seinen Betrieb in Hannover komplett einstellen, und zwar ab April. Grund sei die eingebrochene Nachfrage wegen Corona.

++ Pistorius zu Corona: Ausgangssperren werden kommen, wenn ... ++

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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hält Ausgangssperren wegen Corona für nicht ausgeschlossen. Er sagte am Donnerstag auf der Landespressekonferenz, er sei überzeugt, dass eine Ausgangssperre kommen werde, wenn klar sei, dass alles andere nicht funktioniere. Pistorius appellierte noch einmal an die Menschen, soziale Kontakte auf das Nötigste zu beschränken. Polizei und Ordnungskräfte würden notfalls Cafés, Eisdielen und Restaurants schließen und Menschenansammlungen auflösen. Zuletzt hatte es Berichte über gut gefüllte Gaststätten und sogar Corona-Partys gegeben.

++ Region Hannover: Zahl der Corona-Infizierten steigt kräftig ++

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Die Zahl der Corona-Infizierten in der Region Hannover ist auf 238 gestiegen – ein Plus von 50 gegenüber Donnerstagmittag. Das hat die Regionsverwaltung am Abend mitgeteilt. Die meisten bestätigten Fälle gibt es demnach in Hannover mit 126, dahinter Burgwedel mit 14 und Uetze mit 10. In ganz Niedersachsen sollen es inzwischen rund 1000 Fälle sein.

++ Fünf-Sterne-Hotel Kastens Luisenhof schließt offenbar wegen Corona ++

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Wegen Corona soll ab Freitag offenbar Hannovers einziges Fünf-Sterne-Hotel schließen, nämlich Kastens Hotel Luisenhof nahe dem Hauptbahnhof. Grund ist das Verbot von touristischen Reisen, das die Landesregierung wegen des Corona-Virus verhängt hat. Das habe der „gesamten Branche die Geschäftsgrundlage entzogen“, sagte Luisenhof-Direktor Michael Rupp der HAZ. Für Nachfragen von Radio Hannover war Rupp zunächst nicht zu erreichen. Messen seien abgesagt, Kongresse fielen aus und nun blieben auch noch die Touristen weg, so Rupp. Deshalb müssten mehr als 100 Festangestellte des Luisenhofs in Kurzarbeit. Wie lange, das sei derzeit noch unklar. Auch andere Hotels in Hannover müssen wegen der Corona-Krise schließen.

Der Krisenstab der Landesregierung prüft derweil, ob auch Hotel genutzt werden können, um Krankenhäuser mit zu vielen Corona-Patienten zu entlasten. Claudia Schröder vom Krisenstab sagte der dpa, Ziel müsse sein, dass sich das Personal in Klinken nur um schwere Fälle kümmern könne. Patienten, die noch nicht nach Hause könnten, aber keine intensive Betreuung mehr bräuchten, könnten sich möglicherweise in Hotels auskurieren, so Schröder. Ob die dazu geeignet seien, müsse aber noch mit Hilfsorganisationen besprochen werden.

++ Jetzt 173 Infektionsfälle in der Region Hannover ++

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Die Region Hannover hat am Mittwoch (Stand 17.33 Uhr) insgesamt 173 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Hier die Verteilung nach Kommunen:
 
Landeshauptstadt Hannover: 97 Fälle
Barsinghausen: 2 Fälle
Burgdorf: 3 Fälle
Burgwedel: 11 Fälle
Garbsen: 5 Fall
Gehrden: 1 Fall
Hemmingen: 4 Fälle
Isernhagen: 4 Fälle
Laatzen: 1 Fall
Langenhagen: 3 Fälle
Lehrte: 1 Fälle
Neustadt: 1 Fälle
Pattensen: 3 Fälle
Ronnenberg: 5 Fälle
Seelze: 6 Fälle
Sehnde: 0 Fälle
Springe: 6 Fälle
Uetze: 9 Fälle
Wedemark: 5 Fälle
Wennigsen: 4 Fälle
Wunstorf: 3 Fälle

++ Corona: Land verbietet Hotel-Übernachtungen ++

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Das Land Niedersachsen hat die Gesundheitsämter angewiesen, Übernachtungen von Touristen in Hotels, in Pensionen, auf Campingplätzen und in privaten Unterkünften zu untersagen. Ebenfalls sollen Werkstätten für Menschen mit Behinderung geschlossen werden. Auch medizinisch nicht dringend notwendige Operationen müssen in den Kliniken nun verschoben werden, damit die Krankenhausbetten für die Behandlung von Corona-Patienten frei bleiben. Restaurants, Speisegaststätten und Mensen dürfen nur geöffnet werden, wenn das Risiko zur Ausbreitung des Coronaviruses minimiert wird. Etwa durch Hygienemaßnahmen, zwei Meter Abstand und die Beschränkung der Öffnungszeiten von 6 bis 18 Uhr. Zur Frage eines Ausgehverbots sagte der Leiter des Niedersächsischen Krisenstabes Heiger Scholz, dass dies natürlich nicht völlig aus der Welt sei, weil man sehe, dass es in anderen Ländern der Fall ist. Aber bisher hoffe man noch, dass die Bevölkerung so vernünftig ist, dass das Land zu solchen Maßnahmen nicht greifen muss. Das wäre ein wirklich harter Schritt, so Scholz.

++ Behörden und öffentliche Orte: Stadt verhängt weitere Maßnahmen wegen Corona ++

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Zum Schutz der Bevölkerung, aber auch der eigenen Mitarbeiter hat die Stadt weitere umfassende Maßnahmen getroffen. Vor allem persönliche Kontakte mit Behörden sollen weitestgehend vermieden werden. Stattdessen wird auf Telefon und E-Mail umgestiegen. Alle Bürgerämter und das Hannover ServiceCenter am Schützenplatz bleiben für Kundenverkehr geschlossen, ebenso Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit. Im Fachbereich Soziales gibt es vormittags zumindest einen Notbetrieb für Leistungsempfänger. Auch Bücherrückgaben sind noch möglich – allerdings nur über die Außenrückgabestelle der Stadtbibliothek. Wer demnächst heiratet, darf nur im kleinen Kreis getraut werden: Für standesamtliche Hochzeiten gilt, neben dem Brautpaar sind derzeit noch sieben weitere Gäste zugelassen. Außerdem wurden etliche weitere Orte in der Stadt ebenfalls dicht gemacht, darunter das HCC samt Stadtpark, die Herrenhäuser Gärten und diverse Anlaufpunkte in der Eilenriede. Das Ganze gilt bis auf weiteres, mindestens aber bis 18. April.

++ Gegen die Krise: Stadt Hannover will Unternehmen helfen ++

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In der aktuellen Corona-Krise will die Stadt Hannover Unternehmen und Gewerbetreibende unterstützen. Auf Mahnverfahren soll bis Ende Juni verzichtet werden, Steuerzahlungen sollen, soweit per Gesetz möglich, gestundet werden können. Das kündigte Kämmerer Axel von der Ohe an. Man wolle "schnell und unbürokratisch" helfen, hieß es in der Mitteilung. Die hannoversche SPD überlegt außerdem, ob ein Nachtragshaushalt nötig ist, um die voraussichtlichen Ausgaben den neuen Umständen anzupassen. Dafür wäre ein Ratsbeschluss nötig. Allerdings sind Zusammenkünfte im Rathaus derzeit abgesagt.

++ Jetzt 138 Infektionsfälle in der Region Hannover ++

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Das Gesundheitsamt der Regionsverwaltung hat am Dienstagnachmittag die aktuellen Zahlen zum Stand der bestätigten Corona-Infektionen gemeldet. Demnach ist die Anzahl der bestätigten Fälle auf insgesamt 138 gestiegen. 

Hier die Übersicht: (Stand Dienstag 16:40)


Landeshauptstadt Hannover: 78 Fälle
Barsinghausen: 2 Fälle
Burgdorf: 2Fälle
Burgwedel: 7 Fälle
Garbsen: 4 Fälle
Gehrden: 1 Fall
Hemmingen: 2 Fälle
Isernhagen: 4 Fälle
Laatzen: 1 Fall
Langenhagen: 3 Fälle
Neustadt: 0 Fälle
Pattensen: 2 Fälle
Ronnenberg: 3 Fälle
Seelze: 5 Fälle
Springe: 6 Fälle
Uetze: 8 Fälle
Wedemark: 3 Fälle
Wennigsen: 4 Fälle
Wunstorf: 3 Fälle 

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