++ 201 Corona-Infizierte sind wieder gesund ++

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Endlich mal gute Nachrichten: Bei uns in Niedersachsen sind laut Landesgesundheitsamt 201 Corona-Infizierte wieder genesen. Gesundheitsministerin Carola Reimann sagte am Donnerstag in Hannover, die Zahl mache Mut. Es sei gut zu wissen, dass die meisten Corona-Patienten wieder gesund würden.

Gesundheitsministerin Reimann. Die Zahl der Infizierten ist landesweit auf mehr als 2700 gestiegen, in der Region Hannover haben sich 588 Menschen angesteckt, ein Plus von 78 gegenüber Mittwoch.

++ Corona-Todesfälle: zwei Menschen sterben in der Region Hannover++

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Die Region Hannover hat zwei weitere Todesfälle gemeldet, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Demnach starben eine 86-Jährige und ein 89-Jähriger an den Folgen der Infektion. Beide wurden in Kliniken der Region behandelt. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Hannover auf vier. In ganz Niedersachsen starben bisher 10 Menschen. Die Infiziertenzahlen steigen derweil weiter. Gemeldet wurden gestern knapp 2400 Kranke, rund 600 mehr als noch am Vortag.

++ Hannovers OB Belit Onay mit Corona infiziert ++

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Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Onay befinde sich in Quarantäne und übe die Amtsgeschäfte von Zuhause aus, teilte die Stadt mit. Alle Dezernenten hätten sich vorsichtshalber ebenfalls in Quarantäne begeben mit Ausnahme von Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf. Die Quarantäne soll bis 6. April gelten.

Auch Regionspräsident Hauke Jagau und Polizeipräsident Volker Kluwe arbeiten derzeit von Zuhause aus. Beide hatten am Wochenende einen gemeinsamen Termin mit Onay.

++ Niedersachsen beschließt 4,4 Milliarden Wirtschafthilfe ++

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4,4 Milliarden Euro – so viel stellt das Land Niedersachsen für die Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung. Einen entsprechenden Nachtragshaushalt hat der Landtag hier in Hannover beschlossen. Das Geld soll betroffenen Unternehmen, Selbstständigen und dem Gesundheitssystem zugutekommen.

Man wolle die Wirtschaft mit aller Kraft verteidigen und Millionen Arbeitsplätze retten, sagte Ministerpräsident Stephan Weil in einer Regierungserklärung. Ein Großteil des Geldes werde nötig sein, um das Land nach der Krise wieder in die Erfolgsspur zurück zu führen.

Die FDP begrüßte das Hilfspaket, forderte jedoch Nachbesserungen. Das Volumen der Kredite durch die Niedersächsische Förderbank müsse verzehnfacht werden, so der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jörg Bode. Außerdem müsse eine Vollverbürgung durch das Land übernommen werden. Anträge auf Finanzhilfe können bei der NBank runtergeladen werden, im Netz unter nbank.de. Die Seite war heute zeitweise überlastet.

++ Corona-Hilfen: Stadt stellt 10 Millionen Euro in Aussicht ++

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10 Millionen Euro will die Stadt Hannover für Unternehmen und Freiberufler zur Verfügung stellen, die im Zuge der Corona-Krise in Finanznöte geraten sind. Ziel sei, schnell und unbürokratisch zu helfen, insbesondere denen, die nicht warten könnten, sagte Oberbürgermeister Belit Onay am Donnerstag.

Freitag soll der Rat über das Hilfspaket entscheiden, das einmalige Zuschüsse zwischen 3 und 30.000 Euro vorsehe, je nach Größe eines Betriebs. Anträge auf Finanzhilfe sollen dann unter hannover.de zu finden sein und müssen bis 30. April gestellt werden

++ Trotz Corona: Abi-Prüfungen finden statt ++

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Abiturprüfungen auch in Hannover finden statt - trotz Corona. Darauf hat sich die Kultusministerkonferenz am Donnerstag geeinigt. Allerdings ist drei Wochen vor den ersten Terminen noch immer unklar, ob der Zeitplan eingehalten werden kann.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne begrüßte die Einigung und sagte, man arbeite derzeit an einem konkreten Fahrplan und wolle das Ergebnis den Schulen und der Öffentlichkeit spätestens am Freitag präsentieren. Schleswig-Holstein hatte eine Absage der Abiprüfungen wegen der Corona-Krise ins Spiel gebracht, war damit in der Kultusministerkonferenz aber gescheitert.

++ Gehaltsverzicht: Recken-Profis gehen in die Kurzarbeit++

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Die komplette Profimannschaft und alle Mitarbeiter der Recken haben einem Gehaltsverzicht und der Kurzarbeit zugestimmt. Das haben die Handballer der TSV Hannover Burgdorf heute mitgeteilt. Geschäftsführer Eike Korsen sagte damit sei ein wichtiger Schritt getan, es müssten aber weitere Folgen- und das sei nur Hand in Hand mit Partnern Sponsoren und Fans gehen. Die Handball Bundesliga ist noch mindestens bis zum 23 April ausgesetzt. Bis der Betrieb wieder losgeht wollen die Recken die Last –nach eigener Angabe- so ausgewogen wie möglich auf alle Schultern verteilen.

++ Missachtung der Dienstanweisungen: Schüler kritisieren Lehrer ++

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Niedersachsens Landesschülerrat kritisiert, dass die Vorgaben des Kultusministeriums offenbar nicht an allen Schulen umgesetzt werden. Nach Angaben der Schüler missachten einige Lehrer die Dienstanweisungen des Ministeriums. Demnach dürfen Aufgaben, die Lehrer jetzt stellen, nicht bewertet werden und sogar ihre Bearbeitung ist Freiwillig. Der Alltag sieht wohl anders aus. Der Landesschülerrat schildert Situationen in denen die jungen Menschen auf ihre Geschwister aufpassen mussten, sich Laptops teilten und trotzdem die Benotung von Hausaufgaben. Mit deutlichen Worten kritisierten sie ihre Lehrer. "Einzelne Lehrkräfte scheinen in ihrem Verständnis von Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Teilhabe an Schulen leider noch nicht einmal im letzten Jahrzehnt angekommen zu sein" so der Landesschülerrat.

++ Justizministerium: Gerichtsbetrieb weiterhin gesichert ++

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Der Besuch von Gerichten ist zwar eingeschränkt, die Justiz ist aber weiterhin für die Bürger da. Das hat das Niedersächsische Justizministerium klargestellt. Demnach sei die vergangene Woche genutzt worden um sich auf die Situation einzustellen. Der Spagat zwischen Gesundheitsschutz und Recht soll gesichert sein. Dabei wurde der Betrieb, nach Angaben von Justizministerin Barbara Havliza, auf das gerade notwendige Maß reduziert. Viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten von zuhause aus. Die Gerichte geben bei Fragen aktuell auch telefonisch Auskunft und haben Termine verschoben, Fristen verlängert und Öffnungszeiten reduziert, um das Ansteckungsrisiko gering zu halten.

++ Corona-Meldestelle für Freiwillige: Land sucht Pflegepersonal ++

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Zur Bewältigung der Corona-Krise hat das Land Niedersachsen gemeinsam mit der Pflegekammer Niedersachsen eine zentrale Meldestelle für Freiwillige eingerichtet. Denn der Corona-Krisenstab des Landes rechnet damit, dass sich die Versorgung der Erkrankten noch über einen längeren Zeitraum ziehen wird. Über die Meldestelle sollen weitere Pflegekräfte zeitnah kontaktiert werden. Freiwillige sollen sich direkt per Mail bei der Pflegekammer Niedersachsen melden: unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

++ Wegen Corona: 30. HAJ Hannover Marathon verschoben ++

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Auch der Hannover Marathon hat gegen das Corona-Virus keine Chance: Das 30. Jubiläum des Laufspektakels kann nicht wie geplant im April stattfinden. Die Veranstaltungsagentur Eichels Event erhielt am Montag die entsprechende Unterlassungsverfügung von der Region Hannover. Der Marathon soll am 18. April 2021 nachgeholt werden. Eichels Event hat sich bewusst gegen eine Verlegung in den Herbst entschieden. Zum einen sei die verbleibende Planungszeit von zwei Veranstaltungen in der Größenordnung von je nur einem halben Jahr nicht umsetzbar, teilte Stefanie Eichel am Nachmittag mit. Zum anderen wolle Eichels Event den bestehenden Herbstveranstaltungen nicht in die Quere kommen. Etwaige Kritik an einer nicht früher stattgefundenen Absage weist Eichels Event zurück.  Die Agentur habe unbedingt Rechtssicherheit gebraucht, um im Zweifel noch größere Schäden von allen Beteiligten abzuwenden.

++ Kontaktverbot: Ministerpräsident Weil begrüßt Maßnahmen ++

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat das, mit dem Bund beschlossene, Kontaktverbot als notwendigen Eingriff in die Freiheit der Bürger beschrieben. Es gehe darum Menschenleben zu schützen, so Weil. Das Kontaktverbot des Bundes sieht mindestens für zwei Wochen Einschränkungen im sozialen Leben vor. Es bleibt z.B. erlaubt mit maximal einer haushaltsfremden Person nach draußen zu gehen. Verstöße gegen die Maßnahmen werden voraussichtlich mit empfindlichen Geldstrafen geahndet.

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