++ Justizministerium: Gerichtsbetrieb weiterhin gesichert ++

Kategorie:

Der Besuch von Gerichten ist zwar eingeschränkt, die Justiz ist aber weiterhin für die Bürger da. Das hat das Niedersächsische Justizministerium klargestellt. Demnach sei die vergangene Woche genutzt worden um sich auf die Situation einzustellen. Der Spagat zwischen Gesundheitsschutz und Recht soll gesichert sein. Dabei wurde der Betrieb, nach Angaben von Justizministerin Barbara Havliza, auf das gerade notwendige Maß reduziert. Viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten von zuhause aus. Die Gerichte geben bei Fragen aktuell auch telefonisch Auskunft und haben Termine verschoben, Fristen verlängert und Öffnungszeiten reduziert, um das Ansteckungsrisiko gering zu halten.

++ Corona-Meldestelle für Freiwillige: Land sucht Pflegepersonal ++

Kategorie:

Zur Bewältigung der Corona-Krise hat das Land Niedersachsen gemeinsam mit der Pflegekammer Niedersachsen eine zentrale Meldestelle für Freiwillige eingerichtet. Denn der Corona-Krisenstab des Landes rechnet damit, dass sich die Versorgung der Erkrankten noch über einen längeren Zeitraum ziehen wird. Über die Meldestelle sollen weitere Pflegekräfte zeitnah kontaktiert werden. Freiwillige sollen sich direkt per Mail bei der Pflegekammer Niedersachsen melden: unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

++ Wegen Corona: 30. HAJ Hannover Marathon verschoben ++

Kategorie:

Auch der Hannover Marathon hat gegen das Corona-Virus keine Chance: Das 30. Jubiläum des Laufspektakels kann nicht wie geplant im April stattfinden. Die Veranstaltungsagentur Eichels Event erhielt am Montag die entsprechende Unterlassungsverfügung von der Region Hannover. Der Marathon soll am 18. April 2021 nachgeholt werden. Eichels Event hat sich bewusst gegen eine Verlegung in den Herbst entschieden. Zum einen sei die verbleibende Planungszeit von zwei Veranstaltungen in der Größenordnung von je nur einem halben Jahr nicht umsetzbar, teilte Stefanie Eichel am Nachmittag mit. Zum anderen wolle Eichels Event den bestehenden Herbstveranstaltungen nicht in die Quere kommen. Etwaige Kritik an einer nicht früher stattgefundenen Absage weist Eichels Event zurück.  Die Agentur habe unbedingt Rechtssicherheit gebraucht, um im Zweifel noch größere Schäden von allen Beteiligten abzuwenden.

++ Kontaktverbot: Ministerpräsident Weil begrüßt Maßnahmen ++

Kategorie:

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat das, mit dem Bund beschlossene, Kontaktverbot als notwendigen Eingriff in die Freiheit der Bürger beschrieben. Es gehe darum Menschenleben zu schützen, so Weil. Das Kontaktverbot des Bundes sieht mindestens für zwei Wochen Einschränkungen im sozialen Leben vor. Es bleibt z.B. erlaubt mit maximal einer haushaltsfremden Person nach draußen zu gehen. Verstöße gegen die Maßnahmen werden voraussichtlich mit empfindlichen Geldstrafen geahndet.

++ Social-Distancing-Test: Behörden zufrieden ++

Kategorie:

Deutschlandweit haben die Behörden den Samstag als eine Art "Testlauf" für mögliche Ausgangssperren oder Kontaktverbote betrachtet. Dabei zeigten sich Polizei und Stadt Hannover zufrieden mit dem Sozialverhalten der Bürger. Viele Menschen sind als Maßnahme gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu hause geblieben oder haben an der frischen Luft den nötigen Sicherheitsabstand eingehalten. Auch Kanzlerin Angela Merkel dankte den Menschen die sich rücksichtsvoll verhalten haben. Bund und Länder entschieden sich aber trotzdem für ein einheitliches "Kontaktverbot".

++ Erste Corona-Todesfälle in der Region Hannover ++

Kategorie:

Wie das Gesundheitsamt der Region mitteilte sind am Freitag zwei Menschen an den Folgen einer Infektion mit Covid-19 gestorben. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 70 und 84 Jahren. Beide verstarben in Kliniken der Region Hannover.

„Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen und den Freunden der beiden Verstorbenen“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau. „Diese Todesfälle führen uns noch einmal deutlich vor Augen, dass Corona auch bei uns Leben beenden kann und dies auch weiter tun wird.“ Deswegen ruft der Regionspräsident erneut alle dazu auf sich an die verordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus zu halten, um sich weder selbst, noch andere zu gefährden.

++ Immer mehr Corona-Fälle: Restaurants müssen schließen ++

Kategorie:

In Niedersachsen haben sich inzwischen mehr als 1260 Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt – jeder vierte davon in der Region Hannover. Das ist ein deutliches Plus gegenüber Donnerstag, wie am Freitag aus aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorging. 

Um die Ausbreitung zu verlangsamen, sollen sämtliche Restaurants, Cafés und Imbisse spätestens ab morgen 18 Uhr schließen. Das kündigte Ministerpräsident Stephan Weil an. Außer-Haus-Verkauf solle weiter möglich sein, auch Lieferdienste sollten weiterarbeiten können. Mögliche spätere Ausgangssperren wollte der Ministerpräsident nicht ausschließen.

Der Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau, hat noch einmal an jüngere Menschen appelliert, Verantwortung zu übernehmen. Wer Corona erst einmal habe, könne auch Menschen anstecken, für die das Virus lebensbedrohlich werden könne. Auch ältere Menschen mahnte Jagau, nicht sorglos mit der Ansteckungsgefahr umzugehen.

++ Üstra und Regiobus streichen Nachtverkehr wegen Corona ++

Kategorie:

Üstra und Regiobus verzichten wegen Corona am Wochenende auf den Nachtverkehr. Damit reagiere man auf die ohnehin eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten, teilten beide Unternehmen mit. Bei den Stadtbahnen und Bussen der Üstra falle der Sternverkehr aus, die letzten Bahnen sollen zwischen Mitternacht und ein Uhr morgens fahren. Regiobus will die sogenannten Nachtliner und Ruftaxen zwischen 1 und 5 Uhr ausfallen lassen. Der Fahrdienst Moia soll seinen Betrieb in Hannover komplett einstellen, und zwar ab April. Grund sei die eingebrochene Nachfrage wegen Corona.

++ Pistorius zu Corona: Ausgangssperren werden kommen, wenn ... ++

Kategorie:

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hält Ausgangssperren wegen Corona für nicht ausgeschlossen. Er sagte am Donnerstag auf der Landespressekonferenz, er sei überzeugt, dass eine Ausgangssperre kommen werde, wenn klar sei, dass alles andere nicht funktioniere. Pistorius appellierte noch einmal an die Menschen, soziale Kontakte auf das Nötigste zu beschränken. Polizei und Ordnungskräfte würden notfalls Cafés, Eisdielen und Restaurants schließen und Menschenansammlungen auflösen. Zuletzt hatte es Berichte über gut gefüllte Gaststätten und sogar Corona-Partys gegeben.

++ Region Hannover: Zahl der Corona-Infizierten steigt kräftig ++

Kategorie:

Die Zahl der Corona-Infizierten in der Region Hannover ist auf 238 gestiegen – ein Plus von 50 gegenüber Donnerstagmittag. Das hat die Regionsverwaltung am Abend mitgeteilt. Die meisten bestätigten Fälle gibt es demnach in Hannover mit 126, dahinter Burgwedel mit 14 und Uetze mit 10. In ganz Niedersachsen sollen es inzwischen rund 1000 Fälle sein.

++ Fünf-Sterne-Hotel Kastens Luisenhof schließt offenbar wegen Corona ++

Kategorie:

Wegen Corona soll ab Freitag offenbar Hannovers einziges Fünf-Sterne-Hotel schließen, nämlich Kastens Hotel Luisenhof nahe dem Hauptbahnhof. Grund ist das Verbot von touristischen Reisen, das die Landesregierung wegen des Corona-Virus verhängt hat. Das habe der „gesamten Branche die Geschäftsgrundlage entzogen“, sagte Luisenhof-Direktor Michael Rupp der HAZ. Für Nachfragen von Radio Hannover war Rupp zunächst nicht zu erreichen. Messen seien abgesagt, Kongresse fielen aus und nun blieben auch noch die Touristen weg, so Rupp. Deshalb müssten mehr als 100 Festangestellte des Luisenhofs in Kurzarbeit. Wie lange, das sei derzeit noch unklar. Auch andere Hotels in Hannover müssen wegen der Corona-Krise schließen.

Der Krisenstab der Landesregierung prüft derweil, ob auch Hotel genutzt werden können, um Krankenhäuser mit zu vielen Corona-Patienten zu entlasten. Claudia Schröder vom Krisenstab sagte der dpa, Ziel müsse sein, dass sich das Personal in Klinken nur um schwere Fälle kümmern könne. Patienten, die noch nicht nach Hause könnten, aber keine intensive Betreuung mehr bräuchten, könnten sich möglicherweise in Hotels auskurieren, so Schröder. Ob die dazu geeignet seien, müsse aber noch mit Hilfsorganisationen besprochen werden.

++ Jetzt 173 Infektionsfälle in der Region Hannover ++

Kategorie:
Die Region Hannover hat am Mittwoch (Stand 17.33 Uhr) insgesamt 173 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Hier die Verteilung nach Kommunen:
 
Landeshauptstadt Hannover: 97 Fälle
Barsinghausen: 2 Fälle
Burgdorf: 3 Fälle
Burgwedel: 11 Fälle
Garbsen: 5 Fall
Gehrden: 1 Fall
Hemmingen: 4 Fälle
Isernhagen: 4 Fälle
Laatzen: 1 Fall
Langenhagen: 3 Fälle
Lehrte: 1 Fälle
Neustadt: 1 Fälle
Pattensen: 3 Fälle
Ronnenberg: 5 Fälle
Seelze: 6 Fälle
Sehnde: 0 Fälle
Springe: 6 Fälle
Uetze: 9 Fälle
Wedemark: 5 Fälle
Wennigsen: 4 Fälle
Wunstorf: 3 Fälle

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.