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++ Spenden für Marktkirchenfenster fließen in Ukraine-Hilfe ++

Es hätte ein heimliches Denkmal für den Altkanzler in der Marktkirche werden können. Doch jetzt ist klar: Das Reformationsfenster wird nicht durch die von Gerhard Schröder vermittelten Spenden finanziert. Das teilte der Kirchenvorstand der Marktkirche gegenüber der HAZ mit. Stattdessen wird das Geld der Ukraine-Hilfe zur Verfügung gestellt. Damit gäbe es keine Verbindung mehr zwischen dem Kunstwerk und dem Altkanzler, sagte der Vorsitzende Martin Germeroth. Man habe mit allen Spendern über das neue Spendenziel gesprochen. Bis auf einen seien alle einverstanden gewesen. An diesen Spender habe die Gemeinde 15.000 Euro zurückgezahlt. Insgesamt stehen der Marktkirchengemeinde nun rund 120.000 Euro für die Ukraine-Hilfe zur Verfügung.