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++ Gastronomie lobt Corona-Regeln, kritisiert "Lockdown durch die Hintertür" ++

Mit den verschärften Corona-Regeln hoffen Cafés, Restaurants und Hotels auf Sicherheit für das anstehende Weihnachtsgeschäft. Die Gäste wüssten nun, sass 2G gelte, sagte die Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Niedersachsen, Renate Mitulla, der dpa in Hannover. Sie hoffe, dass nun zumindestens kleinere Weihnachtsessen in der Gastronomie stattfinden können. Zuletzt waren viele Weihnachtsfeiern storniert worden.

Mitulla kritisierte, dass die 2G-Regel nun vor den Eingängen der Betriebe kontrolliert werden müsse. Das sei personalintensiv, zeitaufwendig und es drohe Knäuel-Bildung.

Seit Mittwoch gilt die neue Corona-Verordnung des Landesregierung. Sie sieht Verschärfungen je nach Warnstufe vor, aktuell gilt hier bei uns die Stufe 1.

Steigen die Infektionszahlen weiter an, soll im Rahmen der Stufe 2 die 2G-plus-Regel in Kraft treten. Dann müssten Geimpfte und Genesene etwa für einen Restaurantbeuch zusätzlich noch einen negativen Test mitbringen. Niedersachsens Dehoga-Chefin nannte das einen „Lockdown durch die Hintertür“. Das spontane Essen fiele dann weg, es ginge dann auch keiner mehr einfach so einen Kaffee trinken.